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Körperfett-Prozent Rechner
Schätze deinen Körperfettanteil mit vier verschiedenen Methoden. Wähle Maßband, Messschieber oder gib einen bekannten Wert ein.
Direkt unterhalb des Adamsapfels an der schmalsten Stelle messen
Am Nabel messen, entspannt stehend
Welche Methode zur Körperfettberechnung soll ich verwenden?
Dieser Rechner bietet vier verschiedene Methoden mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen. Die U.S.-Navy-Methode nutzt Hals-, Taillen- und Körpergrößenmessungen mit einem Maßband. Sie wurde von Hodgdon und Beckett am Naval Health Research Center entwickelt und ist für die meisten Menschen auf 3–4 % genau. Die Covert-Bailey-Methode verwendet Taillen-, Hüft-, Unterarm- und Handgelenksumfänge und braucht ebenfalls nur ein Maßband. Die 3-Punkt-Hautfaltenmessung (Jackson-Pollock) erfordert einen Caliper und misst Brust, Bauch und Oberschenkel bei Männern bzw. Trizeps, Suprailiac und Oberschenkel bei Frauen. Sie ist tendenziell am genauesten, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Schließlich kannst du mit die manuelle Eingabe einen bereits bekannten Körperfettwert aus einem DEXA-Scan, einer bioelektrischen Impedanzwaage oder einer anderen klinischen Messung eingeben.
Was ist ein gesunder Körperfettanteil?
| Kategorie | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| Essenzielles Fett | 2-5% | 10-13% |
| Sportlich | 6-13% | 14-20% |
| Fit | 14-17% | 21-24% |
| Durchschnitt | 18-24% | 25-31% |
| Adipös | 25%+ | 32%+ |
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Körperfettanteil und warum ist er wichtig?
Der Körperfettanteil ist der Anteil deiner gesamten Körpermasse, der aus Fettgewebe besteht. Er ist wichtig, weil er ein aussagekräftigerer Gesundheitsmarker ist als Körpergewicht oder BMI allein: Zwei Menschen mit identischem Gewicht können eine sehr unterschiedliche Körperzusammensetzung und unterschiedliche Gesundheitsprofile haben. Wenn du den Körperfettanteil über längere Zeit verfolgst, kannst du während einer Definitionsphase zwischen Fett- und Muskelverlust beziehungsweise während einer Aufbauphase zwischen Muskel- und Fettzuwachs unterscheiden.
Welche Methode zur Berechnung des Körperfettanteils ist am genauesten?
Unter den Feldmethoden gilt die Jackson-Pollock-3-Punkt-Hautfaltenmessung im Allgemeinen als genaueste, wenn sie von geschultem Personal mit hochwertigen Hautfaltenzangen durchgeführt wird – sie misst subkutanes Fett direkt. Die U.S.-Navy-Methode (Maßband) ist am zugänglichsten und verfügt über starke veröffentlichte Validierungsdaten aus großen Populationen. Die Covert-Bailey-Methode ist einfach, aber weniger streng validiert. Wenn du Ergebnisse eines DEXA-Scans oder einer BIA-Waage hast, erhältst du durch die manuelle Eingabe den präzisesten Ausgangspunkt.
Welcher Körperfettanteil ist je nach Geschlecht gesund?
Allgemeine Leitlinien des American Council on Exercise (ACE) ordnen Körperfett wie folgt ein – Männer: essenzielles Fett 2–5 %, athletisch 6–13 %, fit 14–17 %, durchschnittlich 18–24 %, adipös ab 25 %. Frauen: essenzielles Fett 10–13 %, athletisch 14–20 %, fit 21–24 %, durchschnittlich 25–31 %, adipös ab 32 %. Frauen haben aufgrund hormoneller und reproduktiver Anforderungen mehr essenzielles Fett als Männer. Diese Bereiche dienen als Richtwerte; auch der individuelle Gesundheitskontext und die persönlichen Ziele spielen eine Rolle.
Wie oft sollte ich meinen Körperfettanteil messen?
Für die meisten Menschen reicht eine Messung alle 4–8 Wochen aus, um bedeutende Veränderungen zu erkennen. Der Körperfettanteil verändert sich nicht schnell, und zu häufige Messungen können Schwankungen durch Flüssigkeitshaushalt, Nahrungsvolumen und Messvariabilität verstärken. Wenn du dich gerade in einer aktiven Definitions- oder Aufbauphase befindest, liefern monatliche Messungen ein sinnvolles Signal. Gleichbleibende Bedingungen – gleiche Tageszeit, gleicher Flüssigkeitshaushalt, gleiche Methode und dieselbe messende Person – sind wichtiger als die Messhäufigkeit.
Kann mein Körperfettanteil zu niedrig sein?
Ja. Essenzielles Körperfett – die für normale physiologische Funktionen erforderliche Mindestmenge – liegt bei Männern ungefähr bei 2–5 % und bei Frauen bei 10–13 %. Ein Unterschreiten dieser Werte kann die Hormonproduktion stören, die Immunfunktion beeinträchtigen und bei Frauen eine Amenorrhö auslösen. Wettkampfbodybuilder und Athleten unterschreiten diese Schwellen manchmal vorübergehend, doch das birgt gesundheitliche Risiken und ist für die Allgemeinbevölkerung weder nachhaltig noch empfehlenswert.
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